Mit ‘Bastard Pop’ getaggte Artikel


Cro vs. Teddybears, Easy vs. Cobrastyle… ‘Easy Cobrastyle’… ‘Cobrateddy’? Crobrastyle!

Diesmal kommt der Track einer der deutschen Webhypes der letzten Monate unters Messer: Easy! Viel Spaß!

Cro – Easy
Teddybears feat. Mad Cobra – Cobrastyle
Ice MC – Easy
Massari – Be easy
Band Ohne Namen – Girl 4 a day


Dass Flo Ridas ‘Whistle’ gewisse Ähnlichkeiten mit Eagle Eye Cherrys ‘Save tonight’ hat, fällt schnell auf und liegt wohl hauptsächlich an den Gitarrenparts. Beide Tracks einmal als A+B Mashup zu kombinieren, ist die logische Folgerung: Save my Whistle Tonight!

Viel Spaß!

Flo Rida – Whistle
Eagle Eye Cherry – Save tonight


Rattle ist einer der Tracks, die man im Moment überall zu hören bekommt. Joeysukis ‘Feel so good’hat genau die Vocals, die den Track abrunden und ein Mashup entstehen lassen.

Bingo Players – Rattle (Salvoriz Remix)
Joeysuki & MC Flipside – Feel so good
Cristian Marchi feat. Luciana – I got my eye on you


In diesen Track habe ich mich wirklich ein bisschen verknallt, drei Monate lang haben wir uns miteinander rumgeschlagen bis letztendlich dieser Sound dabei herausgekommen ist. Enjoy responsibly ;-)

T-Pain – Kiss her
MGMT – Kids
Mika – Relax
No M3rcy ft. Spoonface – Wunna Be
Jasper Forks – River flows in you

Promo only!


Quality-controlled Mashups – DJ Schmolli

DJ Schmolli Avatar

Schnell vergisst man, dass hinter einem großartigen Mashup auch immer ein hart arbeitender Produzent steht. Derjenige Mensch also, dem die Idee kam, genau diese Tunes zu vermixen und sich dann intensiv mit diesem Mix auseinander gesetzt hat. Einer dieser Produzenten wirft seit Jahren sehr erfolgreich von Wien aus mit brandheißen Mashups um sich: DJ Schmolli.

Verschiedenste Musikstile werden von dem Österreicher bereits seit der Jahrtausendwende unter einen Hut gepackt und so passiert es immer wieder, dass sich Phil Collins und Kraftwerk oder auch Rihanna und Skero in einem seiner einzigartigen Tracks treffen. Im Internet und in der Szene hat er sich schon lange einen Namen gemacht und seit September ist er jetzt auch einer der Hosts der neuen Bootie Vienna Partyreihe in der Pratersauna.

Auch als Remixer hat sich inzwischen beachtenswerter Erfolg eingestellt, mit diesem dubstepartigen Seether Remix schaffte er es diesen Sommer unter die Top 2 des entsprechenden Contests und damit auf die Seether Homepage:

Letzte Woche ergab sich die Chance zu einem kleinen Interview mit DJ Schmolli:

Maez: Was war dein erster Kontakt mit der Mashup-Szene und wie bist du dazu gekommen, eigene Mashups zu
produzieren?

DJ Schmolli: Mein erstes Mashup hab ich im Jahr 2000 produziert, also vor der ersten Bastard Pop Schwemme aus den UK. Ich hatte mal eines im Radio gehört und dachte mir „Das kann ich auch“. Ich war zu diesem Zeitpunkt ja schon jahrelang Musiker und hab auch ein wenig produziert. Gesagt, getan, allerdings hab ich mich nach ein paar Produktionen danach wieder anderen musikalischen Gefilden gewidmet und dann erst im Jahr 2005 wieder mit Mashups weitergemacht, seit diesem Zeitpunkt aber intensiv und kontinuierlich.

M: Vor einigen Jahren haben viele Leute das Ende der “Mashup-Ära” angekündigt, heute gehört es fast schon
zum guten Ton, dass DJs eigene Bootlegs produzieren. Mashen ist zum Volkssport geworden, es gibt unzählige
Produzenten und Fans; kurz, Mashups sind auf einem guten Wege zum Mainstream zu werden. Wie bewertest
du diese Entwicklung?

DJ Schmolli: Nun, auch ich sehe ein deutliches Drängen in Richtung Mainstream, vielerorts gibt es schon regelmäßige Mashup Partys die auch schon mal an die 1000 Besucher anziehen können. Allerdings denke ich nicht, dass der Mainstream jemals zur Gänze erreicht wird. Dazu ist die rechtliche Voraussetzung einfach nicht gegeben und es kommt wirklich sehr selten vor, dass ein Mashup auch offiziell veröffentlicht und somit vermarktet wird. Positiv ist allerdings die mittlerweile gute Akzeptanz, viele Künstler bzw. deren Labels nützen vermehrt Mashups als Gratisgimmick für Fans und in weiterer Folge praktisch als Promotionmittel.

M: Die rechtliche Situation rund ums Mashen ist schwierig. Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen
gemacht? Wie ist dein Verhältnis zu Künstlern und Labels?

DJ Schmolli: Bis auf die Tatsache, dass Youtube gelegentlich meine Videos blockiert, hab ich noch nicht wirklich schlechte Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil, oft twittern/facebooken Künstler, die ich gemasht habe, meine Mixe. Vor allem die kleineren Labels unterstützen ihre Künstler auch durch Mashups und verteilen somit Acapellas oder
Studiospuren im Netz.

M: Du hast vor kurzem sehr erfolgreich am Seether Remix Contest teilgenommen, würdest du dich in Zukunft
gerne aufs offizielle Remixen konzentrieren?

DJ Schmolli: Ich mach zwischendurch immer mal gern Remixe; allerdings stellen diese natürlich einen wesentlich höheren Aufwand in der Produktion dar. Somit wäre die Formulierung sich darauf zu „konzentrieren“ vielleicht nicht richtig, ich streue Remixe auch in Zukunft gelegentlich mal ein.

M: Woher kommt dein Wissen über Musikproduktion?

DJ Schmolli: Ich bin jahrelanger Musiker (Gitarre) und habe in verschiedensten Bands gespielt. Nebenbei hab ich mich auch schon immer für Musikproduktion interessiert. Allerdings hab ich mir mein Wissen selbst angeeignet und habe nie Schulen oder Kurse dafür besucht.

M: Wie sieht dein Workflow von der Idee zum fertigen Mashup aus?

DJ Schmolli: Oft ist es ja schon mal nicht so einfach überhaupt auf die Idee zu kommen, doch ist diese mal da, sieht die Sache wie folgt aus: Ich starte meine Audio Software Sony Acid Pro und lege Spuren mit all den Tracks und Samples an, die ich gerne verwenden möchte. Natürlich müssen die Tempi der individuellen Tracks angeglichen werden und gelegentlich auch die Tonhöhe. Für mich als Musiker und speziell auch Songschreiber ist eine klare Struktur innerhalb eines Mashups mindestens genauso wichtig wie die gute Produktion selbst. Folglich werden als erstes wie bei einem Puzzle die Randteile gelegt, in meinem Fall halt der Rahmen für das ganze Mashup. Strophen und Refrainteile werden gesucht und es wird alles einmal in Form gemacht. Ist das erledigt, render ich ein Demo und dann gibt’s zwei Möglichkeiten, entweder ich mache das Mash gleich fertig oder es kommt vorerst in einen Ordner für spätere Fertigstellung. Bei erster Option werden dann halt noch Details in der Produktion verbessert, Effekte hinzugefügt und am Ende wird das Ganze gemastert und auf verschiedenen Soundanlagen auf Herz und Nieren geprüft.

M: Was tust du als erstes nachdem du ein neues Mashup produziert hast?

DJ Schmolli: Also wenn ein Mashup komplett fertig ist, dann mach ich wohl als erstes ein Artwork und mittlerweile meistens auch ein Video dazu. Ein Artwork ist wichtig für die Blogs, die das Mash posten und ohne Youtube Video geht’s halt auch nicht so ganz.

Mehr von und über DJ Schmolli findet ihr auf seiner Websitehttp://www.djschmolli.net/


Pegel und Mixing:

Das Arrangement ist jetzt abgeschlossen, nun geht es darum, noch etwas am Klang des Mashups zu feilen. Schon vorher wurde der Bassanteil einer Spur stark reduziert, um matschige Klänge zu vermeiden. An Stellen, an denen sich zwei laute Abschnitte der vermixten Songs überlagern, klingt das Ergebnis aber trotzdem noch nicht sauber. Das liegt daran, dass die einzelnen Spuren zu laut sind und der Finalmix deshalb “übersteuert”. Reaper zeigt das damit an, dass der Pegel in den roten Bereich aussschlägt:

übersteuernde Signale in REaper

die roten Pegel signalisieren ein Übersteuern, sowohl auf Spur 1 als auch im Master

Um diesem Problem zu begegnen, wird die Lautstärke der einzelnen Spuren und des Mastermixes reduziert. So übersteuert das Signal nicht mehr und im Mix hört man kein Knacken mehr.

normale Pegel in Reaper

Kein Signal übersteuert mehr

Natürlich reduzieren solche Eingriffe die Homogenität und Gesamtlautstärke des Mixes. Diesem Problem tritt man mit einem Masterlimiter entgegen. Der Masterlimiter reduziert besonders laute Stellen im Mix und macht leise Stellen lauter, um so letztendlich die Gesamtlautstärke anheben zu können. Dieser Eingriff hat nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf die Dynamik des Songs, sollte also mit Bedacht eingesetzt werden und mit den verfügbaren Parametern spielen. Es ergibt sich ein gleichmäßig lautes Signal:

Reaper Masterlimiter

Der Masterlimiter sorgt für die nötige Lautstärke

Natürlich handelt es sich hierbei nicht um ein vollständiges oder vollwertiges Mastering, aber das würde hier zu weit führen. Der Track ist, so wie er ist, auf jeden Fall präsentabel. Done! Und so klingt Numb Love Game.

Zurück zu Teil Drei: Effekte und Gesamtarrangement


Wie lang versprochen jetzt endlich das viel angekündigte Eminem Mashup! Da die Idee hierfür auf einem Gig entstand, ist das ganze auch gleich in einen Minimix eingebettet. Viel Spaß!

 

Eminem ft. Nate Dogg – Shake That
Fedde le Grand ft. Ida Corr – Let me think about it
Mastiksoul – The Whistle
Major Lazer vs. Harold Faltermeyer – Pon de Foley
Ali Payami vs. Warp Brothers – Blade


Like This!

Um die Wartezeit auf die nächsten größeren Projekte zu verkürzen, gibt es heute ein einfaches A+B Mashup. Kreayshawn kombiniert mit Pendulum und Aphrodite:

Kreayshawn – Gucci Gucci
Pendulum – Another Planet
Aphrodite – Style from the dark side