Mit ‘blog’ getaggte Artikel


In diesen Track habe ich mich wirklich ein bisschen verknallt, drei Monate lang haben wir uns miteinander rumgeschlagen bis letztendlich dieser Sound dabei herausgekommen ist. Enjoy responsibly ;-)

T-Pain – Kiss her
MGMT – Kids
Mika – Relax
No M3rcy ft. Spoonface – Wunna Be
Jasper Forks – River flows in you

Promo only!


Tübingen Neckarfront

Tübingen ist wie der fast vergessene Vorort einer Großstadt, über den man ab und zu mal in der Zeitung liest; wie das gemütliche Sofa, welches bei einem Umzug zu aller erst in den kargen Raum transportiert wird; wie ein Stück Zeitgeschichte aus den 60ern gepaart mit futuristischen Ambitionen in der Medizin und Wissenschaft; wie Strobolicht zu Jazzmusik – Tübingen ist mein Zuhause!”  

     Teee von Lingua Loca

Teee von den Tübinger Organic Hip-Hop Lokalmatadoren Lingua Loca ist nicht der erste, der versucht, den Vorzügen der beschaulichen Neckarstadt mit wohlgesetzten Worten Tribut zu zollen. Schon in einem alten Tübinger Volkslied wird die Stadt mit den wohl schönsten Hügeln Baden-Württembergs ausgiebig diskutiert und auch so manche Popmusik Trendsetter haben sich schon voll des Lobes in die Hölderlinstadt verirrt – Man merkt schon, die Tübinger sind ein musikalisches Völkchen. Kein Wunder also, dass in diesem Umfeld Ideen geboren, Lieder geschrieben und Tracks vermixt werden.

Beim Erkunden der Tübinger Musik- und Clubwelt macht man sich entweder auf Partykel.info auf die Suche nach passenden Events und telefoniert ein paar Freunde ab; oder aber man steht auf der anderen Seite des Pults und sucht nachmittags die Kabel zusammen, die man für den Gig am Abend braucht. So oder so, Spaß macht beides. Ein paar Locations und Events sind mir dabei besonders ans Herz gewachsen und so habe ich mich aufgemacht, die Macher der besten Tübinger Nächte einzufangen.

Zuallererst: Danke Mancuso, du bist wohl nicht totzukriegen (sieht man sich wieder?)!

Zu selten aber geliebt: Die Nächte im SchloßCafé mit Las Bubamaras. Wer sich hier nicht bewegt, ist selbst schuld. Breaks, Balkanpop, Hip-Hop, Ska, Reggae und noch so manches mehr bringen die zwei Mädels aus Karlsruhe mit nach Tübingen und lassen den Schloßberg erbeben.

Las Bubamaras:

“Oberstes Ziel von unseren Bubamara Beats-Partys ist es, die Leute glücklich und tanzend zu sehen. Hierfür mischen wir eine wilde und abwechslungsreiche Musik aus Balkan – Mestizo – Ska – ElectroSwing – Hip Hop – Reggae und Elektro zusammen. Tübingen ist für uns unser erstes zu Hause und das SchloßCafé unser zweites.”

Las Bubamaras from Lefois on Vimeo.

Immer wieder gerne: Vollmondtanz im Sudhaus mit DJ Jens. Musikalische Reise mit Abstechern in die Vergangenheit gefällig? Ohja. Swing, Rock’n'Roll, Oldies, Klassiker aus den letzten Jahrzehnten und dazu natürlich das beste von heute. Dazu immer volles Haus und gute Stimmung. I like.

DJ Jens über ‘die Szene’:

“Tübingen als Szenestadt? Hui! Ich glaube fast jeder, der sich als ”Szenemensch” sieht, wird Tübingen dies absprechen. Zu unrecht, denke ich. Klar sind die Stadt, Ihre Locations und auch die Parties überschaubar. Aber es passiert doch immer wieder etwas Neues, und es bleibt dabei meistens schön entspannt. Was zeichnet eine Szene aus? Hippe Menschen, die rastlos zu hippen Events rennen? Und dabei Individualität und Kreativität vermissen lassen?

Natürlich mag Tübingen etwas verschrobener sein, als manch andere Stadt. Aber für mich zeichnet sich Tübingen genau dafür aus: jeder kann sein Plätzchen finden und dort sein Ding drehen. Genau diese entspannte Stimmung hoffe ich auf meinen Parties rüberbringen zu können. Da ich das in Tübingen nun schon seit ein paar Jährchen mache, denke ich, dass das meistens auch ganz gut klappt.”

Elektronisches gibt’s in Tübingen natürlich auch, seis irgendwo mit Tanzwut auf dem Programm oder mit wechselnden Acts im Club 27. Der Techno-Fanatiker kommt auf seine Kosten.

Ehemaliger Barkeeper Club 27: „Sehr nette Kollegen und tolle Stimmung, hab mich da gleich wohlgefühlt [...]. Ich hab dort fast jedes Wochenende gearbeitet und hatte mein Spass vor allem, weil eigentlich fast immer gute Musik gespielt wurde: Techno [...].“

Last but not least: DJ Run iniQ von Not Your Average Disco Shit (N.Y.A.D.S.) im Blauen Turm, besonders gern besucht von Horden von Studenten an beinah jedem Donnerstag im Jahr. Breaks, Turntablism, Funk, Cuts, Scratches und alles was irgendwie anders ist oder sein will, steht hier auf der Agenda.

Run iniQ:

“Tübingen ist für mich teilweise ein unberechenbares Pflaster. Prüfungen, Semesterferien und (unangekündigte) studentische Veranstaltungen sorgen stets für unterschiedliches Publikum. Die Mischung aus Stammpublikum und anderen Gästen variiert permanent.

Dennoch oder gerade deshalb ist es immer wieder cool hier aufzulegen und zu feiern, auch weil die “Szene” überschaubar ist und man sich untereinander kennt. Man trifft in den wenigen Locations stets bekannte Gesichter. Es macht Spaß, DJs quer durch die Genres bei ihren Gigs zu besuchen – so lange man offen und interessiert ist. Man bekommt es schließlich auch zurück! Tübingen hat für jeden Geschmack gute Leute hinter den Plattentellern.

Technik vereint mit guter Musik ist das, was unsere NYADS-Parties ausmacht. Das zeigt auch, dass es sich nicht lohnt, einen DJ durch eine Playlist zu ersetzen.”

Für mich ist mit all dem jetzt fürs erste aber Schluss, es wird Zeit für etwas Neues: Bye bye Tübingen. Danke für das, was du mir gegeben und genommen hast, es war schön mit dir. Komm mich mal besuchen. Ich vergess dich nicht.

Mein Revier heißt ab jetzt Rhein-Neckar-Delta: Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg. Und im Delta geht so einiges. Interviews mit Künstlergrößen wie Shantel, 20er Jahre Parties, jede Menge Locations und natürlich auch viele neue Gesichter. Cris Cosmo („In Mannheim weint man zweimal: einmal wenn man kommt und einmal wenn man geht“), Silke Hauck, Electric Balkan Jazz Club und wie sie alle heißen.

Aus Partykel wird Schneckenhof.de, aus etablierten Abläufen ein Neuanfang, tja, nur die Mashups bleiben Mashups. Danke für eure Unterstützung, danke für 2011 und alles Gute für die nächsten 365!

Danke!


Und heute war es soweit: der 75.000 Besucher verirrt sich in diese musikalischen Untiefen. Danke dafür! Ein kleines Dankeschön gibts dann direkt vor Weihnachten!


Quality-controlled Mashups – DJ Schmolli

DJ Schmolli Avatar

Schnell vergisst man, dass hinter einem großartigen Mashup auch immer ein hart arbeitender Produzent steht. Derjenige Mensch also, dem die Idee kam, genau diese Tunes zu vermixen und sich dann intensiv mit diesem Mix auseinander gesetzt hat. Einer dieser Produzenten wirft seit Jahren sehr erfolgreich von Wien aus mit brandheißen Mashups um sich: DJ Schmolli.

Verschiedenste Musikstile werden von dem Österreicher bereits seit der Jahrtausendwende unter einen Hut gepackt und so passiert es immer wieder, dass sich Phil Collins und Kraftwerk oder auch Rihanna und Skero in einem seiner einzigartigen Tracks treffen. Im Internet und in der Szene hat er sich schon lange einen Namen gemacht und seit September ist er jetzt auch einer der Hosts der neuen Bootie Vienna Partyreihe in der Pratersauna.

Auch als Remixer hat sich inzwischen beachtenswerter Erfolg eingestellt, mit diesem dubstepartigen Seether Remix schaffte er es diesen Sommer unter die Top 2 des entsprechenden Contests und damit auf die Seether Homepage:

Letzte Woche ergab sich die Chance zu einem kleinen Interview mit DJ Schmolli:

Maez: Was war dein erster Kontakt mit der Mashup-Szene und wie bist du dazu gekommen, eigene Mashups zu
produzieren?

DJ Schmolli: Mein erstes Mashup hab ich im Jahr 2000 produziert, also vor der ersten Bastard Pop Schwemme aus den UK. Ich hatte mal eines im Radio gehört und dachte mir „Das kann ich auch“. Ich war zu diesem Zeitpunkt ja schon jahrelang Musiker und hab auch ein wenig produziert. Gesagt, getan, allerdings hab ich mich nach ein paar Produktionen danach wieder anderen musikalischen Gefilden gewidmet und dann erst im Jahr 2005 wieder mit Mashups weitergemacht, seit diesem Zeitpunkt aber intensiv und kontinuierlich.

M: Vor einigen Jahren haben viele Leute das Ende der “Mashup-Ära” angekündigt, heute gehört es fast schon
zum guten Ton, dass DJs eigene Bootlegs produzieren. Mashen ist zum Volkssport geworden, es gibt unzählige
Produzenten und Fans; kurz, Mashups sind auf einem guten Wege zum Mainstream zu werden. Wie bewertest
du diese Entwicklung?

DJ Schmolli: Nun, auch ich sehe ein deutliches Drängen in Richtung Mainstream, vielerorts gibt es schon regelmäßige Mashup Partys die auch schon mal an die 1000 Besucher anziehen können. Allerdings denke ich nicht, dass der Mainstream jemals zur Gänze erreicht wird. Dazu ist die rechtliche Voraussetzung einfach nicht gegeben und es kommt wirklich sehr selten vor, dass ein Mashup auch offiziell veröffentlicht und somit vermarktet wird. Positiv ist allerdings die mittlerweile gute Akzeptanz, viele Künstler bzw. deren Labels nützen vermehrt Mashups als Gratisgimmick für Fans und in weiterer Folge praktisch als Promotionmittel.

M: Die rechtliche Situation rund ums Mashen ist schwierig. Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen
gemacht? Wie ist dein Verhältnis zu Künstlern und Labels?

DJ Schmolli: Bis auf die Tatsache, dass Youtube gelegentlich meine Videos blockiert, hab ich noch nicht wirklich schlechte Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil, oft twittern/facebooken Künstler, die ich gemasht habe, meine Mixe. Vor allem die kleineren Labels unterstützen ihre Künstler auch durch Mashups und verteilen somit Acapellas oder
Studiospuren im Netz.

M: Du hast vor kurzem sehr erfolgreich am Seether Remix Contest teilgenommen, würdest du dich in Zukunft
gerne aufs offizielle Remixen konzentrieren?

DJ Schmolli: Ich mach zwischendurch immer mal gern Remixe; allerdings stellen diese natürlich einen wesentlich höheren Aufwand in der Produktion dar. Somit wäre die Formulierung sich darauf zu „konzentrieren“ vielleicht nicht richtig, ich streue Remixe auch in Zukunft gelegentlich mal ein.

M: Woher kommt dein Wissen über Musikproduktion?

DJ Schmolli: Ich bin jahrelanger Musiker (Gitarre) und habe in verschiedensten Bands gespielt. Nebenbei hab ich mich auch schon immer für Musikproduktion interessiert. Allerdings hab ich mir mein Wissen selbst angeeignet und habe nie Schulen oder Kurse dafür besucht.

M: Wie sieht dein Workflow von der Idee zum fertigen Mashup aus?

DJ Schmolli: Oft ist es ja schon mal nicht so einfach überhaupt auf die Idee zu kommen, doch ist diese mal da, sieht die Sache wie folgt aus: Ich starte meine Audio Software Sony Acid Pro und lege Spuren mit all den Tracks und Samples an, die ich gerne verwenden möchte. Natürlich müssen die Tempi der individuellen Tracks angeglichen werden und gelegentlich auch die Tonhöhe. Für mich als Musiker und speziell auch Songschreiber ist eine klare Struktur innerhalb eines Mashups mindestens genauso wichtig wie die gute Produktion selbst. Folglich werden als erstes wie bei einem Puzzle die Randteile gelegt, in meinem Fall halt der Rahmen für das ganze Mashup. Strophen und Refrainteile werden gesucht und es wird alles einmal in Form gemacht. Ist das erledigt, render ich ein Demo und dann gibt’s zwei Möglichkeiten, entweder ich mache das Mash gleich fertig oder es kommt vorerst in einen Ordner für spätere Fertigstellung. Bei erster Option werden dann halt noch Details in der Produktion verbessert, Effekte hinzugefügt und am Ende wird das Ganze gemastert und auf verschiedenen Soundanlagen auf Herz und Nieren geprüft.

M: Was tust du als erstes nachdem du ein neues Mashup produziert hast?

DJ Schmolli: Also wenn ein Mashup komplett fertig ist, dann mach ich wohl als erstes ein Artwork und mittlerweile meistens auch ein Video dazu. Ein Artwork ist wichtig für die Blogs, die das Mash posten und ohne Youtube Video geht’s halt auch nicht so ganz.

Mehr von und über DJ Schmolli findet ihr auf seiner Websitehttp://www.djschmolli.net/


„Maaaan, schon wieder nur fünf Leute auf der Website gewesen…!“ – Zu wenig Besucher auf deiner Website? Willst du was dagegen tun? Willst du deine Website oder deinen Blog promoten? Dann los geht’s:

Wie macht man seine Website bekannt?

  1. Erzähle jedem, den du kennst, von deiner Website und zeig sie ihm/ihr – idealerweise natürlich auf deren Computer.
  2. Füge den Link zu deiner Website als Signatur zu deinen E-Mail-Profilen und als Information zu deinen Benutzerkonten in Internetforen, sozialen Netzwerken oder Chaträumen hinzu.
  3. Schalte eine Werbeanzeige für deine Website bei GoogleAdWords (wo es im Moment übrigens 50€ Gutscheine gibt).
  4. Trage deine Website in die unzähligen Websiteverzeichnisse und Webkataloge (z.B. hier) im Internet ein.
  5. Connecte mit anderen Websiten, die ähnliche Themen behandeln: hinterlasse Kommentare, schreibe E-Mails und versuche andere Seiten dazu zu bewegen, zu deiner Seite zu verlinken.
  6. Drucke und verteile Visitenkarten (immer dabei haben!), auf denen die Adresse deiner Website steht.
  7. Erstelle eine Presseerklärung zur Eröffnung deiner Website (kein Witz!) und verschicke sie an diejenigen Medien, die du für potentielle Interessenten hältst.
  8. Melde dich bei Foren und Communities an, die sich mit dem gleichen Thema beschäftigen, wie deine Website. Schau kontinuierlich, was die anderen Leute „aus der Szene“ tun und diskutiere mit ihnen darüber. Nun teile den Leuten mit, was du tust, und weise auf deine Website hin.
  9. Versuche andere Web-Redakteure für Gastbeiträge zu gewinnen.
  10. Führe Interviews mit anderen Webredakteuren, die du dann auf deiner Website veröffentlichst.
Wie behält man seine Leser?
  1. Poste regelmäßig.
  2. Poste Qualität.
  3. Bleibe deinem Thema treu.
  4. Schreibe über Websitepromotion.
  5. Informiere deine Follower regelmäßig per Mail oder Social Network über alles Neue auf deiner Website.
  6. Gewinnspiele! Wer etwas gewinnen kann, kommt gerne wieder und hofft gewonnen zu haben.
  7. Ermutige die Leute mit dir zu diskutieren, frage nach Kommentaren und Feedback.
  8. Weise immer auf neue Posts hin, z.B. auf yigg.de
  9. Veröffentliche Serien zu bestimmten Themen.
  10. Frag deine Leser, was sie gerne lesen würden.

Kombinatzweinull

…genau das findet man, wenn man einmal bei den Jungs von kombinatzweinull.org vorbeischaut. Wer sich schon immer mal gefragt hat, was es braucht, um ein Rockstar zu werden, einfach mal was über “die Szene” lernen will oder einfach nur Bock auf abgedrehte Typen hat, ist hier genau richtig! Ein Besuch lohnt sich –> kombinatzweinull.org