Mit ‘how to mashup’ getaggte Artikel


Pegel und Mixing:

Das Arrangement ist jetzt abgeschlossen, nun geht es darum, noch etwas am Klang des Mashups zu feilen. Schon vorher wurde der Bassanteil einer Spur stark reduziert, um matschige Klänge zu vermeiden. An Stellen, an denen sich zwei laute Abschnitte der vermixten Songs überlagern, klingt das Ergebnis aber trotzdem noch nicht sauber. Das liegt daran, dass die einzelnen Spuren zu laut sind und der Finalmix deshalb “übersteuert”. Reaper zeigt das damit an, dass der Pegel in den roten Bereich aussschlägt:

übersteuernde Signale in REaper

die roten Pegel signalisieren ein Übersteuern, sowohl auf Spur 1 als auch im Master

Um diesem Problem zu begegnen, wird die Lautstärke der einzelnen Spuren und des Mastermixes reduziert. So übersteuert das Signal nicht mehr und im Mix hört man kein Knacken mehr.

normale Pegel in Reaper

Kein Signal übersteuert mehr

Natürlich reduzieren solche Eingriffe die Homogenität und Gesamtlautstärke des Mixes. Diesem Problem tritt man mit einem Masterlimiter entgegen. Der Masterlimiter reduziert besonders laute Stellen im Mix und macht leise Stellen lauter, um so letztendlich die Gesamtlautstärke anheben zu können. Dieser Eingriff hat nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf die Dynamik des Songs, sollte also mit Bedacht eingesetzt werden und mit den verfügbaren Parametern spielen. Es ergibt sich ein gleichmäßig lautes Signal:

Reaper Masterlimiter

Der Masterlimiter sorgt für die nötige Lautstärke

Natürlich handelt es sich hierbei nicht um ein vollständiges oder vollwertiges Mastering, aber das würde hier zu weit führen. Der Track ist, so wie er ist, auf jeden Fall präsentabel. Done! Und so klingt Numb Love Game.

Zurück zu Teil Drei: Effekte und Gesamtarrangement