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Cro vs. Teddybears, Easy vs. Cobrastyle… ‘Easy Cobrastyle’… ‘Cobrateddy’? Crobrastyle!

Diesmal kommt der Track einer der deutschen Webhypes der letzten Monate unters Messer: Easy! Viel Spaß!

Cro – Easy
Teddybears feat. Mad Cobra – Cobrastyle
Ice MC – Easy
Massari – Be easy
Band Ohne Namen – Girl 4 a day


Dass Flo Ridas ‘Whistle’ gewisse Ähnlichkeiten mit Eagle Eye Cherrys ‘Save tonight’ hat, fällt schnell auf und liegt wohl hauptsächlich an den Gitarrenparts. Beide Tracks einmal als A+B Mashup zu kombinieren, ist die logische Folgerung: Save my Whistle Tonight!

Viel Spaß!

Flo Rida – Whistle
Eagle Eye Cherry – Save tonight


Miani

Letzte Woche bin ich auf Youtube zufällig über einen Videokommentar bei Avicii – Jailbait gestolpert:

“Hey Youtubers and House Music Lovers,
Guess most of you all skip these comments, but for you who is still reading this, thanks !
I dont have any money for advertisiments, no chance of getting heard, nothing.
All that’s left is spam, sorry.
Im 17, house music? producer from Germany. Please listen to my new track on my account. You wont regret it. Give me just a chance, please.
Take half a second of your life and thumb this comment up. It will maybe change my life, for real.
Thank you, MIANI”
 

Solche Kommentare in dürftigem Englisch findet man auf Youtube immer wieder und meistens steckt auch wirklich nur spam dahinter. Das positive Rating dieses Kommentars aber hat mich dazu gebracht, mir tatsächlich anzuschauen, was sich dahinter verbirgt. Nach einem Klick auf MIANI landet man auf einem dunkelblauen Youtubechannel und das erste Video beginnt zu spielen: der Schriftzug ‘MIANI’ erscheint dazu die ersten Töne von ‘Sync’, dem neusten Track von MIANI. House. Der erste Eindruck: der kann was.

Auch die anderen Tracks des 17-jährigen Hamburgers überzeugen durch ihre Machart und ihre klare Struktur, kaum zu glauben, wenn man liest, wie kurz MIANI erst produziert. Viele weitere Details kamen in einem Interview ans Licht:

Maez: Du hast auf Youtube auf ungewöhnliche Weise Werbung für deinen Channel gemacht, wie genau sah das aus?
Miani: Da mir leider das Geld dazu fehlt, Auftritte zu geben oder meinen Channel zu Promoten, habe ich bekannte Videos kommentiert und die YouTuber dazu aufgefordert, wenigstens einmal meine Songs anzuhören, um mich zu supporten. So sind viele auf mich aufmerksam geworden und haben mich Abonniert.

Dein Channel ist bald ein Jahr alt, aber wie lange produzierst du schon?
Ich habe vor ungefähr einem Jahr angefangen Musik zu produzieren.

Du hast inzwischen über 3000 Youtube-Abonnenten, setzt dich das unter Leistungsdruck?
Ich kann es selbst noch nicht ganz glauben, dass ich soviele Abonnenten habe. Leistungsdruck würde ich das nicht nennen, da es mir ja Spaß macht Musik zu produzieren. Ich gerate nur unter Leistungsdruck, wenn ich gerade Pech habe beim Produzieren.

Wie würdest du deinen Sound beschreiben?
Schwer zu sagen. Jedes Lied drückt Emotionen aus. Meine Songs sollen gute Laune verbreiten.

Was inspiriert dich zu deiner Musik?
Einmal das Video von Tomorrowland 2011. Die ganzen Menschen dort, die Musik, alles ein Traum. Und zweitens ist es das beste House Lied “Levels” von Avicii. Mein Ziel ist es einmal ein vergleichbares Lied zu producen.

Welche DAW verwendest du? Und arbeitest du viel mit vorgefertigten Samplen und Loops?                                       Ich benutze FL Studio und verwende dort bestimmte Plugins. Mit vorgefertigten Samples arbeite ich manchmal, aber eigentlich nie mit fertigen Loops.

Was willst du mit deiner Musik erreichen?
Ich will nicht mit Musik mein großes Geld verdienen. Einfach nur Auftritte haben, die Menschen sollen zu meiner Musik tanzen und Spaß haben.

Was ist dein musikalischer Hintergrund?
Meine musikalische Erfahrung ist wirklich gleich null. Ich spiele kein einziges Instrument, das ist aber kein Hinderniss.

Du sagst, du liebst Musik, wie zeigt sich das in deinem Leben?
Ich höre Musik wenn ich zur Schule gehe, Ich höre Musik in meiner Freizeit, Ich produziere selber welche. Ohne Musik könnte ich nicht leben.

Du hast noch kein Label, wie sieht es mit Gigs aus?
Mir fehlen leider die finanziellen Mittel um mir das nötige DJ-Equipment zu kaufen. Ich spare noch daran. Aber wenn mein Equipment da ist, werde ich auf jeden Fall mit Gigs starten.

Auf Youtube nennst du Avicii, Afrojack und Tiesto als Vorbilder für deine Musik. Diese Musiker sind alle sehr bekannt, gibt es auch ein paar Geheimtipps von dir?
Bjornberg mit seinem Lied “Absolut”. Bin auf mehr von ihm gespannt.

Hörst du auch privat am meisten House?
House höre ich eigentlich am meisten. Hip-Hop und R’n'B aber auch (Drake, Ice Cube…). Es kommt immer darauf an, wie ich gerade drauf bin.
Ich bin vielseitig was Musik angeht.

Nur woher der Name MIANI kommt wurde nicht verraten…

Mehr zu MIANI gibt’s hier:

MIANI on Facebook


Like This!

Um die Wartezeit auf die nächsten größeren Projekte zu verkürzen, gibt es heute ein einfaches A+B Mashup. Kreayshawn kombiniert mit Pendulum und Aphrodite:

Kreayshawn – Gucci Gucci
Pendulum – Another Planet
Aphrodite – Style from the dark side


… La gente esta muy loca!

Wer in der Szene kundig ist, kennt sie längst, alle anderen werden sie vermutlich bald in den deutschen Clubs hören. Die Single “Loca People” von Sak Noel hat vor einigen Wochen ihre Tour rund um den Globus gestartet und kommt vermutlich demnächst – wie üblich mit etwas Verspätung – auch in unseren Breiten an. Der Song tritt baulich in die Fußstapfen anderer bekannter Titel und bedient sich der üblichen Stilelemente:

Mich erinnert das ganze irgendwie an Laserkraft 3D – Nein Mann!, sowie diverse Dummejungs Remixes. Minimalistische Basslines und kurze Breaks kombiniert mit “denkwürdigen Vocaldrops” scheinen doch sehr in Mode zu kommen… Ich bin gespannt auf den ersten Abend an dem der ganze Laden “What the fuck?!” ruft – und bete trotzdem, dass es nie soweit kommen wird.


Die Amerikaner lieben sie. Sie ist neu und blutjung, geboren 2011 nach 18 monatiger Schwangerschaft. Ihren zwei älteren Schwestern sieht sie zum Verwechseln ähnlich. Sie ist multinational aufgewachsen in den USA, Indien und Schweden. Ein Kind dreier Väter: Martin Sandberg, Shellback und Savan Kotecha; aber ohne echte Mutter. Ein Newcomer, der offensichtlich so manche Menschen in Ekstase versetzt:

Ihr Name ist: “I wanna go” und sie ist Britney Spears neue Single; die dritte Auskopplung aus dem aktuellen Album “Femme Fatal”.

Femme Fatal – von Britney Spears als “heftiges Dancealbum” angekündigt – hat uns in Europa, insbesondere in Deutschland, bisher größtenteils verschont. Kurz nach dem Realease (März 2011) kletterte es hierzulande auf Platz 10 der Media Control Charts, hielt sich dort kurz, um dann still und leise im Meer zeitgenössischer Popalben zu versinken. Auch die beiden bisherigen Singleauskopplungen (“Till the world ends”, Media Control Single Charts Platz 27; “Hold it against me”, MC Single Charts Platz 23) konnten weder selbst großartige Verkaufszahlen erzielen, noch dem Absatz von Femme Fatal nennenswert auf die Sprünge helfen. Nun hofft man also auf diese dritte Singleauskopplung:

I wanna go Cover

Britney Spears mit einer "Deadmaus" auf ihrem Top.

I wanna go zeichnet sich durch computergenerierte, clublastige, überproduzierte Sounds aus. Britney Spears’ hoffnungslos zerstörerisch bearbeitete Stimme hängt lose auf einem Instrumental-Gerüst, das wie ein Medley von Madonnas “Hung up“, Selena Gomez’ “Round and Round“, Eric Saades “Popular” und ein paar Pfeifeinlagen von Bob Sinclar klingt. Große Unterschiede zu den beiden vorherigen Singles sind genauso wenig auszumachen, wie eine eingängige Melodie oder Hook. Man fragt sich, wie die Arbeit der 10 (!) allein an diesen drei Songs beteiligten Writern und Produzenten wohl ausgesehen haben mag. Wie langweilig uniform der Produktionprozess aber wirklich gewesen sein muss, stellt man erst dann schmerzlich fest, wenn man sich auch noch den Rest des neuen Albums antut.

Denn: Dass Femme Fatal keine Popgeschichte schreiben wird, liegt nicht etwa daran, dass die Promotion schlecht wäre – man denke an die Kino-Werbung, die Auftritte in verschiedensten Magazinen (Harper’s Bazaar etc.) und auf den Startseiten der größten Mailservices der Welt, die Wahl von “I wanna go” als Titelsong für den US Sender Bravo, die Femme Fatal Tour… Es ist ganz einfach damit zu begründen, dass Britneys jüngstes Werk klingt wie jedes andere aktuelle Electro-Pop Album auch: eintönig, gleichförmig, flach und irgendwie wie Kesha. Dass das Album in Südkorea den ersten Platz der Charts erreichen konnte, scheint wie ein ironsicher Kunstfehler und wird wohl eher die Ausnahme bleiben. Um es mit den Worten von Kai Butterweck (laut.de) zu sagen: “Wenn es ganzer drei Jahre bedurfte, um ein Album dieser Qualität für jemanden mit einem derart hohen Standing wie Britney Spears zu kreieren, dann kann man nur hoffen, dass sich vor ihrem vierzigsten Geburtstag kein weiteres Material ankündigt.”